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    <title>Debatte - VCS: Missbrauchen Einzelne das Beschwerderecht f&#252;r pers&#246;nliche Kampagnen?</title>
    <link>http://vcs.politnetz.ch</link>
    <description>Dass das Verbandsbeschwerderecht &#252;berhaupt ins Wanken kam, ist dem VCS zu verdanken. Zum Gl&#252;ck f&#252;r die Anstrengungen anderer Verb&#228;nde ist man bei der Volksabstimmung &#252;ber die Aufhebung dieses Rechtes mit einem blauen Auge davon gekommen.
Der VCS macht aber munter weiter und f&#252;hrt als Verband Beschwerden, die auf pers&#246;nliche Interessen Einzelner gr&#252;nden. Im konkreten Fall erhebt der VCS Einspruch gegen den Bau eines neuen Fussballstadions in Aarau. Obwohl es sich um ein brachliegendes Industriegebiet handelt, obwohl der Souver&#228;n in zwei Abstimmungen mit knapp 70% Ja-Stimmen der Baunutzungsordnung (BNO) und der Kreditvergabe &#252;ber 17 Millionen Franken f&#252;r den Stadion zugestimmt hat und obwohl alle Parteien von links bis rechts dem Projekt positiv gestimmt sind, wehrt sich der VCS mit v&#246;llig haltlosen Argumenten gegen den Stadionbau und besitzt auch noch die Dreistigkeit zu Behaupten, man sei gar nicht gegen das Stadion.

Faktisch tut der VCS aber nur das: Er erhebt so lange Einspruch und zieht Urteile weiter, bis sich Investoren und Gl&#228;ubiger des Projekts zur&#252;ckziehen. So geschehen in Z&#252;rich (Hardturmstadion) und fast auch in Spreitenbach (IKEA). 

Einzelne VCS-Mitglieder tun das aus offenbarer Antipathie gegen den FC Aarau oder als pers&#246;nlicher Gefallen gegen&#252;ber Gegnern des Stadions, die zuvor in den Volksabstimmungen keine Chance hatten.

Wie ist dieses Verhalten zu beurteilen? Findet hier nicht ein massiver Missbrauch des Verbandsbeschwerderechts statt? Darf es erlaubt sein, dass der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Aargauer VCS, statt im Interesse des Verbandes und deren Mitglieder, die Anliegen befreundeter Kumpel durchsetzt?
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    <language>de</language>
    <item>
      <title>Das Verbandsbeschwerderecht ist nicht f&#252;r Privatinteressen da. Dem muss man Einhalt gew&#228;hren.</title>
      <description>Die Verb&#228;nde blockieren in der Schweiz regelm&#228;ssig wichtige wirtschaftliche Projekte. Dies oft auch aus pers&#246;nlich-privaten Interessen der Funktion&#228;re. Das ist eindeutig ungerecht und sch&#228;dlich f&#252;r unser Land und unsere Wirtschaft. Das Verbandsbeschwerderecht muss angepasst werden!</description>
      <author>Peter M&#252;ller</author>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 21:51:42 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/55/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Das Verbandsbeschwerderecht ist gut. Falls aber ein Missbrauch festgestellt werden kann, soll dem betroffenen Verein dieses Recht auch entzogen werden k&#246;nnen.</title>
      <description></description>
      <author>Jonas Bernet</author>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2009 23:38:24 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/115/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>In 90% der F&#228;lle sind die Beschwerden der Verb&#228;nde berechtigt.</title>
      <description>Gerade k&#252;rzlich hat das BAFU (Bundesamt f&#252;r Umwelt die Statistik f&#252;r die Beschwerdef&#228;lle des Jahres 2008 ver&#246;ffentlicht:

In 50 Prozent der F&#228;lle wurden die Beschwerden vollumf&#228;nglich und in 11,5 Prozent teilweise gutgeheissen. In 13,5 Prozent der F&#228;lle wurde die Beschwerde zur&#252;ckgezogen und eine Vereinbarung abgeschlossen. In weiteren 13,5 Prozent der F&#228;lle erwies sich die Beschwerde als gegenstandslos, weil das Baugesuch zur&#252;ckgezogen oder abge&#228;ndert wurde. Abgewiesen wurden die Beschwerden nur in 11,5 Prozent der F&#228;lle.

Diese Zahlen zeigen, dass die Beschwerden der Umweltorganisationen 2008 sehr h&#228;ufig gutgeheissen wurden. Die Beschwerden trugen zur Verbesserung der Bauprojekte bei.

Die Umweltorganisationen mussten dieses Jahr dem BAFU erstmals die Resultate ihrer 2008 abgeschlossenen Beschwerdef&#228;lle mitteilen. Diese Anforderung war vom Bundesrat verordnet worden, nachdem das Umweltschutzgesetz aufgrund der Parlamentarischen Initiative Hofmann auf den 1. Juli 2007 ge&#228;ndert worden war. (Quelle www.bafu.admin.ch)

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      <author>Jan Fl&#252;ckiger</author>
      <pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:19:52 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/154/anzeigen</link>
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